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Berichte 2012

Author der unmarkierten Texte: Gerd Aschbrenner
  1. Radtour am 18.03.2012
  2. Bootsbau am 22.04.2012
  3. Boote zu Wasser lassen am 29.04.2012
  4. Berichte 2003
  5. Berichte 2004
  6. Berichte 2005
  7. Berichte 2006
  8. Berichte 2007
  9. Berichte 2008
  10. Berichte 2009
  11. Berichte 2010
  12. Berichte 2011

Außerhalb der Saison müssen hin und wieder Gruppenveranstaltungen durchgeführt werden, damit der Zusammenhalt der Gruppe nicht verloren geht. Was die jüngere Jugend angeht ist das gelungen. Rodeln musste leider mangels Schnee in diesem Winter ausfallen. Dafür waren wir fast an jedem Sonntag gemeinsam Schwimmen. Schließlich sind wir beim Segeln meist von Wasser umgeben, und schnell fällt mal einer rein in den Bach. Wer die Berührung mit dem kühlen Nass gewohnt ist, wird in diesem ungewollten und meist unerwarteten Fall kaum in Panik geraten. Am meisten hat den Jugendlichen das Springen vom 3m- Turm Spaß gemacht. Das ist zwar als Training unrealistisch, denn niemand kann vom Mast der Ixylon hereinspringen. Aber Turmspringen fördert den Mut, und der steht einem Segler gut zu Gesicht.

Radtour am 18.03.2012

Es ist traurig, aber nun mal wahr: Zur Radtour waren wir nur zu dritt, Stefan, John und ich. Ich will nicht behaupten, dass Faulheit der Grund zur Verweigerung war, aber es hatte wirklich jeder etwas anderes vor. Und dabei war der Termin für dieses Ereignis länger als einen Monat vorher bekannt. Sicher hätte man die Fahrt auch ausfallen lassen können, aber ich wollte auf Teufel komm raus mein neues Diamant- Fahrrad ausprobieren.
Das Wetter war angenehm frühlingshaft, 18° C und ein Wind von Bft. 2 unter wechselnder Bewölkung waren eigentlich ideales Segelwetter. Genau so günstig wirkte es sich auf unsere Energie aus.
In diesem Jahr war wieder die Strecke nach Nattwerder dran, wo wir schon seit vielen Jahren unsere Frühlingstrainingslager durchführen. Ich fand es bisher immer nervend, wenn man abgearbeitet ist, diese elendig lange Strecke von Potsdam- Bornim bis nach Hause strampeln zu müssen. Deshalb fuhren wir dieses Mal in entgegengesetzter Richtung: Erst die lange Strecke durch Potsdam, dann weiter nach Grube. Hier, wo wir sonst immer bergauf geradelt waren, konnten wir nun schön bergab rollen. Von Grube aus fuhren wir durch Leest die Strecke entlang, die wir immer zur Nachtwanderung während des Trainingslagers absolvieren. Die am Wege liegende Gaststätte hatte nachts immer schon geschlossen, deshalb hatten wir den Ehrgeiz, am Tage mal dort zu essen. Leider hatte die Kneipe inzwischen gänzlich zu, so dass wir unbeköstigt weiter mussten.
Es war noch ein langer Weg bis zur nächsten gastronomischen Einrichtung, nämlich dem Imbiss an der Fähre. Ich habe mir fast einen Hungerast eingefangen.
Nach einer doppelten Currywurst war alles wieder gut. John nahm dort nichts zu sich. Er führte Verpflegung mit sich und vertilgte sie später unterwegs.
Stefan musste abends noch arbeiten und verließ uns in Richtung Teltow. John und ich setzten mit der Fähre über und fuhren am Schloß Ferch vorbei zum Bootssteg, um uns schon mal auf die dort vorzufindenden Bedingungen einzustellen. Nach einer kurzen Pause ging es auf dem kürzesten Weg in Richtung Heimat. Dazu mussten wir die Ravensberge überqueren, was bergauf eine Strapaze war, wenn man bedenkt, dass wir schon etliche Kilometer in der Pedale hatten. Aber danach ging es dann rapide bergab. Während ich meine Bremsen strapazierte ignorierte John dieselben. Wir kamen aber beide ohne Personen- und Materialschaden in Potsdam- Waldstadt an. Von da aus ging es meist auf unbefestigten Wegen nach Hause.
Als ich mein neues Fahrrad in den Keller trug, zeigte der Tageskilometrzähler 50,82 km an. Na bitte, es geht doch noch!


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Bootsbau am 22.04.2012

In diesem Jahr hatten wir uns für die technische Vorbereitung der Boote für die kommende Saison nicht soviel vorgenommen wie 2011. So war kein neuer Unterbodenanstrich vorgesehen, der hält gewöhnlich für zwei Jahre. Es wurde nur an der Niña gebaut. Felix hatte uns mit seiner Firma eine neue Motorkonsole gebaut, weil die alte gespalten war. Auch hatte ich für das Fockfall und Großfall im Winter neues Material eingekauft, das wurde anstelle des alten eingesetzt. An der Aktion haben Felix, Patric, Matze,John, Kevin und ich teilgenommen. Patric hat die Potsdamer in seinem Auto transportiert, da meines schon seit über einer Woche in der Kleinmachnower Opel- Werkstatt behandelt wurde.


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Boote zu Wasser lassen am 29.04.2012

Jan, Matze, John, Phillip und ich trafen uns bei wundeschönem Frühlingswetter in Teltow am Winterliegeplatz. Felix hatte die Ausrüstung in seinem Garten bereitglegt. Zuerst luden wir die Niñ auf den Trailer, fuhren an die Tankstelle zum Luftaufpumpen und dann zum Bootssteg in der Templiner Bucht. Jan und Matze als die erfahrensten Auftakler der aktuellen Crew riggten die Niña auf, während Phillip, John und ich nach Teltow fuhren, um die Bounty zu holen. Als wir zurückkamen, schimpfte Jan wie ein Rohrspatz über den Fusch, den ich als neues Fockfall gekauft hatte, weil es vorn und hinten nicht passte. Jan belegte das Fockfall provisorisch; am 1. Mai würde ich Gelegenheit haben, den Mangel zu beheben.
Maststellen
Nachdem die Niña abgedeckt war beschäftigten wir uns mit der Bounty. Wie üblich verlief deren Auftakelung unproblematischer als die der Niña. Übrigens zeigte sich der Umstand, dass die Crew außer Jan beim Einsetzen der Boote unerfahren war, darin, dass sich jemand die Füße nassmachen musste. Auch dauerte die Aktion länger als gewöhnlich.
Ganz entsprechend unserer Tradition speisten wir im "Broilergrill" jeder noch einen halben Hahn, bevor wir die Heimreise antraten.
Am 01.05.12 unternahmen wir die erste Ausfahrt zum Beseitigen etlicher Mängel bis zum Strandbad Caputh. Dabei fuhren Julian und Matze auf der Bounty und John und ich auf der Niña. Das unpassende Fockfall habe ich durch das alte ersetzt, dabei aber ein neues Textilseil eingespleißt.


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